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 Freies Boulevard Frankfurt
wurde 2015 von freiberuflichen, erfahrenen und professionellen
Schauspielern aus dem Rhein Main Gebiet gegründet .                    
Hinter den Kulissen vom Freien Boulevard Theater Frankfurt steht ein junges,
innovatives Ensemble, dem anspruchsvolle Unterhaltung am Herzen liegt.
 
Mit komödiantischen Talent, viel Elan, Enthusiasmus, jede Menge Spielfreude und neuen Stücken möchten wir Boulevard Theater entstaubt und mit neuen Ideen auf die Bühnen- Bretter bringen.
Unser Theater ist schlagfertig, modern und für Erwachsene jeden Alters,
die sich amüsieren möchten.




WAS ist Boulevardtheater?
(Quelle Wikipedia)


Das Boulevardtheater ist eine im Paris des ausgehenden 18. Jahrhunderts entstandene privatwirtschaftliche

Theaterform und kann sich gleichermaßen auf eine Art von Spielstätten wie auf ein Theatergenre beziehen.

Im deutschen Sprachgebrauch wird der Ausdruck Boulevardtheater heute für Schwänke im Bereich des Kleintheaters verwendet.
 
Er umfasst jedoch ursprünglich sämtliche privatwirtschaftlichen Theaterformen mit Genres
wie dem
Kriminal- und Abenteuerstück, die heute mehrheitlich auf das Kino übergegangen sind.
Geschichte
Der Ausdruck Boulevardtheater bezeichnet im 18./19. Jahrhundert eher Spielstätten
oder Institutionen
als ein spezifisches Theatergenre.
Er hängt mit der Urbanisierung und der Emanzipation der bürgerlichen Unterhaltungsformen zusammen:
Im Unterschied zu den hölzernen Schaubuden auf den Jahrmärkten hatten die Boulevardtheater feste,
aus Stein gebaute, repräsentative, aber zumeist privat geführte Häuser.
 
Im engeren Sinne waren mit den „Boulevardtheatern“ ursprünglich die vier direkt nebeneinander
stehenden Gebäude
Cirque Olympique, Théâtre des Folies-Dramatiques, Théâtre de la Gaîté und Théâtre
des Funambules am Pariser Boulevard du Temple gemeint.

Der Boulevard du Temple war bis zur zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts das Unterhaltungsviertel

der größten kontinentaleuropäischen Stadt Paris.
Dort entstanden große privatwirtschaftliche Bühnen wie das Théâtre de l’Ambigu-Comique (1769),
die dem Melodram und der Pantomime, oft auch in Mischformen mit Konzert- oder Zirkus-Darbietungen,
gewidmet waren.
Sie lösten die Spielstätten des Pariser Jahrmarktstheaters ab.
Das Napoleonische Theaterdekret von 1807 bezeichnete die Boulevardtheater als zweitrangig
und
verlangte von ihnen eine Spezialisierung auf bestimmte Genres.

Andere europäische Städte wie Wien (mit den Wiener Vorstadttheatern) und
Berlin (mit dem Königsstädtischen Theater)
schlossen sich dieser Entwicklung an.
Heutige Bedeutung Das „typische“ Genre der Boulevardtheater nennt man heute Boulevardstück.
Die „ernste“ Seite des Boulevardtheaters, also die Abenteuer- und Kriminalstücke,
ist heute oft nicht mehr gegenwärtig, weil sie fast restlos von Film und Fernsehen übernommen worden ist.
Der Ausdruck Boulevardstück wird im heutigen Sprachgebrauch zumeist als grobe Komödie,
als Burleske oder Schwank, verstanden.
In neuerer Zeit wird der Ausdruck Boulevardtheater oft
mit einem späteren Stadium der Theatergeschichte verbunden,

also nicht mehr mit den großen Boulevardtheatern und ihren aufwändigen, zirkusartigen Produktionen,
sondern mit den kleineren Music-Halls oder Singspielhallen, die in der zweiten Hälfte
des 19. Jahrhunderts entstanden
und den Vaudevilles und Farces,
die dort seit dem Zweiten Kaiserreich zur Aufführung kamen.
In Paris waren das die kleineren Unterhaltungstheater,
die die Neugestaltung der Boulevards
durch Georges-Eugène Haussmann überstanden
wie die Folies Concertantes (1851) oder
dort neu gebaut wurden.


Im Französischen hat „Boulevardtheater“ nicht den negativen Anstrich,
den es im Deutschen besitzt, und kann sich auf aktuelles Zeittheater in einem respektablen Rahmen beziehen.