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  Zwei wie Bonnie und Clyde
Manni und Chantal alias Bonnie und Clyde träumen vom großen Geld, Heirat in Las Vegas, Rente in Südamerika. Dafür muss aber erst mal eine Bank geknackt werden. Ein Kinderspiel! Zumindest, wenn die Beifahrerin auf der Flucht Straßenkarten lesen könnte und nicht ständig rechts und links verwechselte. Dass sie schließlich in einem ehemaligen Schuhlager landen, ist noch das geringste Übel für die Möchtegern-Ganoven. Dass schließlich zumindest für Chantal ein Happy End in Sicht ist, verdankt sie eher dem Zufall als ihrer Intelligenz. "Zwei wie Bonnie und Clyde" ist wahrlich eine Tour de Force für die Lachmuskeln, ein groteskes Abenteuer, bei dem ein Gag den nächsten jagt und die Lage für das dilettantische Gaunerpärchen immer verzwickter und verrückter wird.

Premiere: 21. April 2017
Mit Simone Jürgens und Thilo Richter. 
Regie Ute Büttner.

  Opposite Sex- Wer mit Wem Wann und Warum
 Jede Menge Missverständnisse, herrliche Heimlichtuereien, lustvolle Frivolitäten und
schwarzhumorige Dialoge,
das ist der Cocktail, der bei Opposite Sex serviert wird:
Allabendliches Familienidyll bei Eheberaterin Vicky und
Werbetexter Mark:
SIE pfeffert Fisch und Pommes durch die elegante Küchenanrichte. ER kommt angetrunken nach Hause und möchte am liebsten Businessklamotten gegen Kettenhemd eintauschen. Mitten in ihren Krach platzt  Avonberaterin     Judith, naiv, sexy und wie sich herausstellt, Marks Ex. Er ist wieder neu oder noch immer entflammt, und lädt Judith, um bei     Vicky keinen Verdacht zu erwecken zu einem Candellight- Dinner mitsamt ihrem Gatten Eric ein. Aber das verläuft gänzlich
anders als geplant. Eric erweist sich als Biertrinkender Yuppiehasser und Mark merkt, dass „seine“
zickige Vicky und
der Proll früher Mal eine mehr als heiße Affäre miteinander hatten. Bald jagt eine
komische Katastrophe
die andere und verblüffende Dinge kommen ans Licht. Kann es sein, dass
Vickys Töpferkurs in Wirklichkeit
auf einem Autorücksitz stattfand? Die beiden Paare erleben eine
wahrhaft erstaunliche Nacht.
Dieses Stück ist  gleichermaßen böse wie liebevoll. Und immer mit doppeltem Boden.


Premiere 17. April 2015

Darsteller: Ute Büttner, Simone Jürgens, Thilo Richter, Jörg Nadeschdin

Regie: KD Köhler




    Schädelstätte oder die Bekehrung der heiligen Maria
Maria
tritt zu ihrem Sohn, Jesus, der hinter einem Zaun am Kreuz hängt. Sie beginnt zu schimpfen: "Was machst du denn da oben? Bist du jetzt total verrückt geworden?" Es ist die sechste Stunde, Golgatha, und die Mutter "hat es ja immer gesagt: Große Reden halten, im Tempel randalieren ... wofür das nun alles, da hätte ich dich nicht erst bekommen müssen. Ich hätte nicht mit deinem Vater nach Ägypten fliehen müssen. Natürlich ist der Mann dein Vater. Es stimmt also, dass du herumläufst und den Leuten sagst, du wärest Gottes Sohn - dass du dich nicht schämst!" "Schädelstätte ist schnell, sehr komisch, intelligent und wach ... Erdmann hat Sprache, Gefühl für Rhythmik, und er hat Humor." (Frankfurter Rundschau)

Andreas Erdmann (Autor)
geboren 1971 in Köln, studierte ab 1991 Schauspielregie am Institut für Musiktheater, Theater und Film der Universität Hamburg. 1995 ging er in die Schweiz, wo er als Regieassistent am Schauspielhaus Zürich, als freier Autor und als Mitarbeiter der Wochenzeitung WoZ arbeitete. Er veröffentlichte Hörspiele und Theaterstücke. Im Sommer 2000 Stipendiat am Royal Court Theatre, London. Ab 2002 arbeitete er als Dramaturg am Schauspielhaus Bochum, von wo er 2005 an das Schauspielhaus Zürich wechselte. 2009 wurde er Geschäftsführender Dramaturg am Schauspiel Frankfurt und ab 2012 Leitender Dramaturg am Burgtheater Wien.

Premiere 19. November 2015 Darsteller: Ute Büttner Regie: KD Köhler


   





                 
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